DIMENSIONIERUNG SICHERHEITSKUPPLUNGEN SK l SL l ES

Abkürzungen

TKN      Nenndrehmoment der Kupplung (Nm)
TAN      Lastdrehmoment (Nm)
TAS      Spitzenmoment des Motors (Nm)
JL      Trägheitsmoment der Lastseite (kgm²)
JA      Trägheitsmoment der Antriebseite (kgm²)
PAN      Leistung des Antriebes (kW)

     Winkelbeschleunigung
t
     Beschleunigungszeit (s)    1/s2
ω
     Winkelgeschwindigkeit (1/s)
n
     Drehzahl des Antriebes (min -1)
s
     Spindelsteigung (mm)
Fv
     Vorschubkraft (N)
η
     Wirkungsgrad der Spindel
d0
     Ritzeldurchmesser (Zahnriemenscheibe) (mm)
CT
     Torsionssteife der Kupplung (Nm/rad)
JMasch.
     Maschinenträgheitsmoment (kgm²) (Spindel + Schlitten + Werkstück + Kupplungshälfte)

JMot.
     Motorträgheitsmoment (kgm²)
(Rotor des Motors + Kupplungshälfte)
fe
     Resonanzfrequenz des 2-Massen-Systems (Hz)

φ

 

     Verdrehwinkel (Grad)

 

Nach dem Ausrückmoment

Die Sicherheitskupplungen werden in der Regel nach dem
erforderlichen Ausrückmoment ausgelegt. Dies muss über
dem Moment liegen, welches für den regelmäßigen Betrieb
der Anlage notwendig ist. Das Ausrückmoment der Sicherheitskupplungen wird in der Regel nach den Antriebsdaten oder bestimmt. Hierzu hat sich nebenstehende überschlägige Rechnung bewährt:

Nach der Resonanzfrequenz (SK2 / SK3 / SK5 mit Metallbalg - ES2 / ESL mit Elastomerkranz)

Die Resonanzfrequenz der Kupplung muss über oder unter der Frequenz der Anlage liegen. Für das mech. Ersatzmodell des 2-Massen-Systems gilt:

Nach dem Verdrehwinkel (SK2 / SK3 / SK5 mit Metallbalg - ES2 / ESL mit Elastomerkranz)

Übertragungsfehler durch Torsionsbeanspruchung des Metallbalges oder Elastomerkranzes:

Nach dem Funktionssystem

Gesperrte Version

Bei den SK1 / SKP + SKN-Modellen ist bei der gesperrten Variante eine zweifache Lastsicherung gewährleistet. Auf eine ausreichende Dimensionierung ist bei den
Modellen mit Balganbau (SK2 / SK3 / SK5) zu achten. Dort soll die Sperrlast das Nennmoment der Kupplung nicht überschreiten.